Das Wichtigste in Kürze

Wir Menschen sind Trockennasen-Primaten. Über dreihundert weitere Primatenspezies sind unsere nahen Verwandten – die sogenannten «nicht-menschlichen» Primaten. Trotz der grossen Überschneidungen, die wir mit ihnen haben, wie beispielsweise das Pflegen eines Familienlebens, kulturelle Regeln, gesellschaftliche Rituale, Freundschaften, eine starke kommunikative Verständigung, komplexe Lernprozesse, Einfühlvermögen und Empfindungen, haben nicht-menschliche Primaten bei uns keinerlei Selbstbestimmung. Sie dienen der Unterhaltung und der Forschung, können sich aber nicht gegen Ausbeutung und übermässige Eingriffe in ihr Leben wehren. Auch das weltweite Artensterben und der Verlust an Biodiversität zeigen auf: Um Tiere und die Natur ausreichend zu schützen, brauchen wir ein Umdenken und einen anderen Umgang mit ihnen als bisher.

Die Initiative fordert deshalb eingeschränkte Rechte für alle nicht-menschlichen Primaten im Kanton Basel-Stadt: das Recht auf Leben und das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit – nicht mehr, nicht weniger.

Unterstützende

Dr. iur. Charlotte E. Blattner (LL.M.)

«Wir haben mit dieser Abstimmung die einmalige Möglichkeit, die elementarsten Interessen auch anderer fühlender Mitgeschöpfe zu schützen. Dass wir das tun sollten, darüber sind sich die Ethik und die politische Philosophie einig. Dem Basler Stimmvolk wünsche ich den Mut, mit seiner Stimme einen kleinen Schritt zu gehen, um für nicht-menschliche Primaten einen grossen Unterschied zu machen.»

Dr. Jane Goodall

«Schimpansen, andere Primaten und zahlreiche weitere Tiere sind fühlende und intelligente Wesen. Sie verdienen unseren Respekt.»

Spenden

Mit deiner Spende trägst du zu einer erfolgreichen Kampagne bei und sorgst dafür, dass mehr Menschen mit wichtigen Argumenten zu Grundrechten für Primaten erreicht werden. Nur gemeinsam können wir die Abstimmung gewinnen. Herzlichen Dank für deine Unterstützung!